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Mitmachen - Ihre Meinung ist gefragt

Überlegungen zu einem Sächsischen Inklusionsgesetz

Stephan Pöhler, der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, hat aktuell ein Online-Beteiligungs-portal zu seinen Überlegungen zu einem Sächsischen Inklusionsgesetz gestartet.

Noch bis zum 28. Februar 2018 haben alle Interessierten die Möglichkeit, seine Überlegungen zu lesen und zu kommentieren.
„Inklusion ist nicht nur eine Idee. Inklusion ist eine Chance, bei der alle von der Vielfalt und der Unterschiedlichkeit der Menschen lernen und profitieren können. Um dies in der Öffentlichkeit zu verankern, braucht es nicht nur Gelegenheiten, sondern ganz besonders auch rechtliche Rahmenbedingen.“, erklärt Stephan Pöhler.

Bitte beachten Sie die unten aufgeführten Links, welche auf das gestartete Verfahren aufmerksam machen. Geben Sie diese Informationen gern weiter.
https://www.soziales.sachsen.de/4674.html
https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/214883?page=1
https://LSNQ.de/inklusion


Bewegen macht Spaß

Bewegung Leichte Sprache

Es gibt ein neues Info-Heft in Leichter Sprache. Das Heft heißt: "Bewegen macht Spaß. Sport leicht gemacht." Im Info-Heft steht etwas über gesunden Sport. Und es gibt Übungen zum Mitmachen.

Das Info-Heft kostet 2 Euro und Versand-Kosten. Die Post bringt Ihnen das Heft und die Rechnung.

So können Sie das Info-Heft bestellen:

Schreiben Sie eine Mail an: simone@lebenshilfe-rlp.de

Oder rufen Sie bei der Lebenshilfe Rheinland-Pfalz an:

0 61 31- 93 660 0


Lebenshilfe: Missstände im Betreuungsrecht beheben!

Neue Studien des Bundesjustizministeriums belegen: Gute Betreuung ist zeitintensiv, aber es fehlt an ausreichender Vergütung

Berlin. „Die Lebenshilfe weist schon lange darauf hin, dass im Betreuungswesen eine große Lücke zwischen Theorie und Praxis besteht.
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hatte die Untersuchungen beauftragt. Jetzt liegen die Abschlussberichte zu den Forschungsvorhaben zur „Qualität in der rechtlichen Betreuung“ sowie zur „Umsetzung des Erforderlichkeitsgrundsatzes in der betreuungsrechtlichen Praxis“ vor.
Die Forschungsberichte zeigen, dass manche Betreuungen vermeidbar wären, wenn die Betreuungsbehörden niedrigschwellige Unterstützungsmöglichkeiten vermitteln könnten oder die Allgemeinen Sozialdienste besser ausgestattet wären. Deutlich wird auch, dass sowohl Berufs- als auch ehrenamtlichen Betreuern die Bedeutung der Selbstbestimmung ihrer Betreuten zwar bewusst ist, dies aber in der Betreuungspraxis oft nicht genügend berücksichtigt wird.

Die Studien zeigen auch, dass die Abläufe bei Betreuungsgerichten und -behörden verbesserungswürdig sind. Und sie weisen darauf hin, dass eine gute Betreuung zeitintensiv ist, es aber an einer ausreichenden Vergütung fehlt.

„Nun müssen die politischen Schlüsse daraus gezogen werden. Und dies muss mit den Menschen mit Behinderung und ihren Verbänden erfolgen“, fordert Ulla Schmidt.
  
Sie finden hier eine 


Pressemeldung der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leipziger Platz 15, 10117 Berlin


Lebenshilfe und AfD sind nicht vereinbar

„Eine Politik wie die der AfD, die Menschen bewusst ausgrenzt, ist mit der Lebenshilfe nicht vereinbar“, so Bundesvorsitzende Ulla Schmidt. Die Lebenshilfe setze sich seit fast 60 Jahren für Menschen mit Behinderung und ihre Familien ein und stehe für eine weltoffene, tolerante Gesellschaft. Die AfD jedoch lehne die Inklusion, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung, ab und widerspreche damit den ethischen Grundpfeilern der Lebenshilfe.
Das gelte auch mit Blick auf die Verbrechen der Nazi-Zeit an behinderten und kranken Menschen, die für die AfD offensichtlich bedeutungslos sind. Ulla Schmidt greift wenige Tage vor der Bundestagswahl Aussagen des AfD-Politikers Alexander Gauland auf, der am 2. September in seiner Rede beim Kyffhäuser-Treffen zur Nazi-Zeit wörtlich sagte: „Man muss uns diese zwölf Jahre jetzt nicht mehr vorhalten. Sie betreffen unsere Identität heute nicht mehr. Und das sprechen wir auch aus. Und deshalb haben wir auch das Recht, uns nicht nur unser Land, sondern auch unsere Vergangenheit zurückzuholen.“


Bundesvorstand und Bundeskammer der Lebenshilfe hatten bereits im Frühjahr nach Äußerungen des AfD-Fraktionsvorsitzenden im Thüringer Landtag, Björn Höcke, beschlossen, dass die AfD und die Lebenshilfe unvereinbar seien.
Ehrenmitglied Achim Wegmer, der selbst mit einer Behinderung lebt, unterstrich dies bei der letzten Mitgliederversammlung der Lebenshilfe: „Die aktuellen Entwicklungen in der Politik machen mir Angst. Die schrecklichen Verbrechen der Vergangenheit dürfen nie wieder geschehen!“

Hier finden Sie den Text in Leichter Sprache.


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Organisation
Bundesvereinigung Lebenshilfe
Autor: Pressestelle
Veröffentlichung: 19.09.2017


Abschlussbericht zu ambulant betreuten Wohngruppen

Bestandserhebung, qualitative Einordnung und Handlungsempfehlungen liegen vor

Gefördert duch das Bundesministerium für Gesundheit und aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages wurde von AGP Sozialforschung Social Reasearch und der Hans-Weinberger-Akademie der AWO e.V. die Studie "Ambulant betreute Wohngruppen. Bestandserhebung, qualitative Einordnung und Handlungsempfehlungen. Abschlussbericht" erarbeitet. Die Studie stellt die bundesweite und bundeslandspezifische Verbreitung, Typen und Qualitäten in ambulant betreuten Wohngemeinschaften dar. Zudem sind Handlungsempfehlungen zur Förderung von ambulant betreuten Wohngemeinschaften formuliert. Hier geht es zur Studie.


Parteien antworten auf die Wahlprüfsteine der Lebenshilfe

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat alle Parteien im Bundestag gefragt, was sie nach der Bundestagswahl 2017 für Menschen mit Behinderung tun wollen. Es geht um Teilhabe, Pflege, ein Wahlrecht für alle und vieles mehr. Die Antworten der Parteien auf unsere Wahlprüfsteine finden Sie hier. Es gibt sie auch in Leichter Sprache. Parteien zur Bundestagswahl


Gedenken an „Euthanasie“-Opfer des Nationalsozialismus‘

Lebensrecht von Menschen mit Behinderung darf nie wieder in Frage gestellt werden

Berlin. Am 27. Januar wurde im Bundestag an die „Euthanasie“-Verbrechen der NS-Zeit erinnert. Menschen mit Behinderung standen damit erstmals im Mittelpunkt des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus‘. Dafür hat sich die Bundesvereinigung Lebenshilfe seit vielen Jahren eingesetzt.

Etwa 300.000 Menschen mit Behinderung und kranke Menschen wurden damals in ganz Europa systematisch getötet. Sie galten als „Volksschädlinge“ und wurden als „lebensunwert“ aussortiert, an ihnen erprobten die Nationalsozialisten den späteren millionenfachen Mord an Menschen jüdischen Glaubens. Das grausame „Euthanasie“-Programm verbarg sich hinter dem Decknamen T4 – benannt nach der Zentrale in der Berliner Tiergartenstraße 4, wo das Töten geplant und verwaltet wurde. An dieser Stelle befindet sich heute eine Gedenk- und Informationsstätte.

Sebastian Urbanski ist ein junger Schauspieler mit Down-Syndrom aus Berlin und hat am 27. Januar im Bundestag einen Brief vortragen, den Ernst Putzki an seine Mutter geschrieben hat, bevor er in der Tötungsanstalt Hadamar ermordet wurde. Sebastian Urbanski sagte: „Für mich ist es wichtig, dass gerade ich den Brief vorlese und nicht ein anderer, sozusagen normaler Schauspieler. Es hätte mich damals ja auch betroffen. Heute werden zwar Menschen wie wir nicht mehr umgebracht, dafür werden sie aber kaum noch geboren. Wir sind aber auch ein Teil der Gesellschaft. Das wird leider immer noch oft vergessen, wir werden einfach an den Rand geschoben.“


Angesichts des weltweit zunehmenden Rechtspopulismus‘ und Nationalismus‘ ist es der Lebenshilfe wichtig, dass die Menschen darauf achten, das Lebensrecht von Menschen mit Behinderung nie wieder in Frage zu stellen.


Im Anschluss an die Gedenkstunde im Bundestag haben Vertreter der Lebenshilfe gemeinsam mit der Bundesbehindertenbeauftragten Verena Bentele und anderen Manschen Kränze und Blumen an der Gedenkstätte in der Tiergartenstraße 4 niedergelegt.


Brandschutz-Poster in Leichter Sprache erhältlich

Die "Mission Sicheres Zuhause" hat in Kooperation mit Partnern - u.a. mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe - ein neues Poster zum Brandschutz herausgebracht. Es ist in Leichter Sprache und richtet sich direkt an Menschen mit Behinderung. Das Poster kann hier heruntergeladen werden. http://www.mission-sicheres-zuhause.de/index.php/WebShop/poster-es-brennt-in-meinem-zimmer-es-brennt-vor-meiner-Wohnung


ALLENSBACH-STUDIE

Der Weg zur gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist noch weit

Das zeigt eine repräsentative Allensbach-Umfrage im Auftrag der Bundesvereinigung Lebenshilfe mehr als fünf Jahre nach In-Kraft-Treten der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Der Studie zu Folge hat jeder fünfte Bürger (22 Prozent) Kontakt zu Menschen mit einer geistigen Behinderung, sei es in der eigenen Familie, dem Verwandten- oder Bekanntenkreis. Weiten Teilen der Bevölkerung ist die UN-BRK als Auslöser für die Inklusionsdebatte weitgehend unbekannt. Nur 22 Prozent der Bevölkerung haben von der UN-BRK gehört. Hier kommen Sie zu den weiteren Umfrageergebnissen:


Inklusion wird zum Staatsziel

Schleswig-Holstein hat eine neue Landesverfassung

Der Landtag in Kiel hat Anfang Oktober 2014 mit Zwei-Drittel-Mehrheit eine in zahlreichen Punkten reformierte Landesverfassung beschlossen. Redner aller Parteien lobten, dass die Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderung jetzt Verfassungsrang hat und damit nicht nur für den Bildungsbereich gilt. Als Grundlage werden in der reformierten Landesverfassung einzig die Menschenrechte genannt. Die neue Verfassung soll der Lebenswirklichkeit der Menschen näher kommen und mehr demokratische Beteiligungsmöglichkeiten bieten. So gelten künftig niedrigere Hürden für Volksbegehren und Volksentscheide. Das Land schützt außerdem die digitale Privatsphäre.


Bundessozialgericht Urteilt zugunsten von Menschen mit Behinderung – Lebenshilfe begrüßt Entscheidung zur Regelbedarfsstufe 3

Kassel. Menschen mit Behinderung werden durch eine Eingruppierung in die Regelbedarfsstufe 3 benachteiligt. Das hat heute das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschieden und ist damit der Einschätzung der Bundesvereinigung Lebenshilfe gefolgt. Die Lebenshilfe setzt sich seit 2011 für die Abschaffung der Regelbedarfsstufe 3 ein.

Das BSG hat nun der generellen Einstufung von Menschen mit Behinderung, die bei Angehörigen leben, in die Regelbedarfsstufe 3 eine Absage erteilt (Aktenzeichen: B 8 SO 14/13 R; B 8 SO 31/12 R; B 8 SO 12/13 R). Geklagt hatten neben anderen zwei Personen mit Behinderung, die bei der Mutter bzw. dem Vater leben. Eines der Verfahren wurde von Rechtsanwältin Susanne Stojan-Rayer, Vorsitzende des Lebenshilfe-Landesverbandes Schleswig-Holstein, als Prozessvertreterin betreut.

Nach der Regelbedarfsstufe 3 erhalten erwerbsunfähige volljährige behinderte Menschen, die keinen eigenen Haushalt führen, sondern bei ihren Eltern leben, nur 80 Prozent des vollen Regelsatzes – derzeit 313 Euro im Monat statt 391 Euro. Um eine gemeinsame Haushaltsführung zu bejahen, sei nach Ansicht des Gerichts eine Beteiligung an der Haushaltsführung im Rahmen der jeweiligen geistig-seelischen und körperlichen Leistungsfähigkeit ausreichend. Ansonsten würden bestimmte Lebens- und Wohnformen schlechter gestellt als andere, ohne dass hierfür eine sachliche Rechtfertigung ersichtlich wäre. Nur wenn keinerlei gemeinsamer Ablauf im Zusammenleben festzustellen wäre, könne Grund für die Annahme bestehen, eine Person führe keinen eigenen Haushalt. Dafür trüge jedoch der Sozialhilfeträger die Beweislast.

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe ist erleichtert über die Entscheidung des BSG, 30.000 bis 40.000 Menschen mit Behinderung könnten davon profitieren. Die vom Gesetzgeber 2011 eingeführte Regelung hat gerade die Personen getroffen, die besonders auf die Unterstützung ihrer Familien und die Solidarität der Gesellschaft angewiesen sind. Gerade behinderte Menschen sind zumeist nicht in der Lage, aus eigener Kraft ihre Einkommenssituation zu verbessern. Vor dem Hintergrund, dass insbesondere Eltern ihre behinderten Kinder oft Jahrzehnte lang zuhause versorgten, sei es gerechtfertigt, diese Leistung nicht auch noch mit einer Kürzung der Grundsicherung „zu strafen“.

 
 
 

freie Stellen in Sachsen

Hier finden Sie aktuelle Angebote Stand 13.02.2018

 
 

Neue Beschwerde-Stelle der Lebenshilfe

Bei der Lebenshilfe kann es auch mal Probleme geben.
Viele Probleme können Sie selber vor Ort lösen.
Manchmal geht das nicht.
Dann können Sie sich bei Bubl melden.
Das ist die Beschwerde-Stelle der Lebenshilfe.
Sie können Bubl kostenlos anrufen.
Das ist die Nummer:
08000 118 018

 
 
 

Grundsatzprogramm Lebenshilfe

Nach dreijähriger Vorbereitungszeit mit zahlreichen Diskussionen und Konferenzen verabschiedete im November 2011 in Berlin die Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung das aktuelle Grundsatzprogramm der Lebenshilfe, das sich an der UN-Behindertenrechtskonvention und deren Forderung nach einer inklusiven Gesellschaft orientiert.

Hier können Sie lesen, was der Lebenshilfe wichtig ist: neues Grundsatzprogramm

 
 
 
 

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