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Ehrenamt

Ein Ehrenamt im ursprünglichen Sinn ist ein ehrenvolles und freiwilliges öffentliches Amt - nicht auf Entgelt ausgerichtet. Man leistet es für eine bestimmte Dauer regelmäßig im Rahmen von Vereinigungen, Initiativen oder Institutionen oder kann in einigen Fällen dazu sogar verpflichtet werden.
Wie bekannt, basiert in ganz Deutschland die Lebenshilfe schon seit Ihrer Gründung auf freiwilligem Engagement.

Jeder Mensch kann ein Ehrenamt ausüben. Dafür brauchen Sie keine besondere Qualifikation. Entscheidend ist Ihre Freude daran, etwas mit anderen Menschen zu machen.

Auch Menschen mit Behinderung können ein Ehrenamt ausüben. In der Broschüre Ehrenamt in leichter Sprache erklären wir, was Sie machen können.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. So können Sie am Wochenende den Einkauf eines anderen Menschen - eines Menschen mit Behinderung oder eines älteren Menschen begleiten, die Eltern von Kindern mit Behinderung können Sie entlasten, wenn sie das behinderte Kind einladen, den Zoo oder eine Ausstellung oder ein Fest zu besuchen. Vielleicht bietet es sich an, bei der regelmäßigen „Runde mit dem Hund“ den jungen Mann von Gegenüber mit zu nehmen oder eine Vorlesestunde am Nachmittag in der Kindereinrichtung zu veranstalten. Sie sehen an diesen Beispielen, dass das eingebrachte Engagement auch „klein“ ganz groß ist.

Wir vermitteln Ihnen auch gern ein Ehrenamt und machen es möglich, Ihnen eine entsprechende Einsatzstelle in einer Lebenshilfe vor Ort zu finden oder einen Tandem-Partner, den Sie ehrenamtlich begleiten können. Dazu rufen Sie uns bitte an und vereinbaren einen persönlichen Termin mit uns. Da wir nur seriöse Angebote vermitteln und auch nur ernst gemeinte Anfragen bearbeiten, möchten wir Sie gern persönlich kennen lernen.


Unfallversicherung im Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement muss sicher sein - vor allem für die, die hier aktiv werden. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber den Unfallschutz für ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger in den letzten Jahren stetig verbessert. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat dazu eine Broschüre herausgegeben. Das Material können Sie hier herunterladen oder auf der Seite www.bmas.de/portal/9924/ selber nachlesen. Die Broschüre zeigt dabei gleichzeitig das ganze Spektrum der gesetzlichen Unfallversicherung auf.


 
gutes Beispiel aus der Praxis
 
 
Ehrenamt in leichter Sprache
 
 
 
 

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